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01. Eineinhalbhandschwert
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02. Nordmann Schwert
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03. Schwert
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04. Eineinhalbhandschwert
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Schaukampf Schwerter
Schwerter für Schaukampf und Übungskampf
Moderne Schwertkunst ist eine von vielen Möglichkeiten, sich heute sportlich, historisch-rekonstruierend oder bühnentauglich mit mittelalterlichen Kampfweisen auseinanderzusetzen.
Schaukampfschwerter
Soll ein Schwertkampf den mittelalterlichen Gepflogenheiten entsprechen, solltet Ihr darauf achten den Schwerthieb möglichst mit dem Schild abzufangen und nicht mit dem Schwert parieren. Die Schonung des eigenen Schwertes war eine Lebensnotwendigkeit.
Pariert, wenn es möglich ist mit der Breitseite des Schwertes um Treffer auf der Schneide zu vermeiden und euer Schwert zu schonen. Sollte euer Schwert Scharten aufweisen, lasst sie unverzüglich ausschleifen um Verletzungen, bei anderen oder Materialbruch, bei eurer Klinge vorzubeugen. Klingenbruch hat es schon immer gegeben, angefangen bei den Bronzeschwertern bis zu den Schwertern des Mittelalters. In einem berühmten Rolandlied wird erwähnt, dass das Schwert des Grafen Roland brach. Viele Helden zerbrachen auch Ihr Schwert, damit es nicht in die Hände des Gegners fiel.
Professionelle Schaukämpfer die auf der Bühne z.B. kämpfen, Haben Schwerter von überdimensionalen Ausmaß. Zum Teil sind die Klingen15mm dick und an der Schneide immer noch ca. 8mm. Viele Kampszenen sind nur dadurch möglich. Das sieht aus der Nähe nicht sehr gut aus. Allerdings sieht man das vom Publikum aus natürlich nicht.
Testet vor jedem dieser Übungs- oder Schaukämpfe euer Schwert. Ähnlich wie es die Florett Fechter tun. Am besten Durch Schläge auf Holz. Legt Wert darauf, dass euer Gegner ein Qualitativ gleichwertiges Schwert führt um unnötige Scharten in der weicheren Klinge zu vermeiden. Und tragt unbedingt Schutzkleidung. Handschuhe, Helme, Wattierte Jacken und Hosen usw. um euch vor körperlichen Schaden zu schützen.
Eine Interessengemeinschaft gründete im Jahre 2002 Moderne Schwertkunst als Sportart für gemeinnützige Sportvereine. Jetzt war es möglich Öffentliche Trainingshallen nutzen zu können und dabei gleichzeitig wie bei einem regulären Sportbetrieb versichert zu sein.
Als Moderne Schwertkunst bezeichnen sich heute also jene speziellen Formen des Umgangs mit dem europäischen Schwert, die den Vorgaben des VMSB hinsichtlich Lehrplan, Trainerausbildung und Sportbetrieb folgen.

